Gewalt im Bild _ visuelle Zugänge zu Leid und globalen Krisen _ Melina Sederl _ 9. März 2026

Aktuell

Gewalt im Bild _ visuelle Zugänge zu Leid und globalen Krisen

Die vielen Krisen unserer Zeit sind durch ihre mediale Verbreitung zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden.
Bilder prägen, wie wir Leid wahrnehmen, einordnen und bewerten.

Die bewusste Dekonstruktion solcher Bilder eröffnet Räume für kritisches Denken, Empathie und Perspektivenwechsel.
Die Analyse von Darstellungen des Leidens kann so zu einem vertieften Verständnis globaler Zusammenhänge und ihrer (Un-)Sichtbarkeit beitragen.

Melina Sederl verbindet theoretische Perspektiven mit Einblicken in ihre pädagogische Praxis mit jungen Erwachsenen. Ziel ist es, Menschen zu stärken, informiert, emotional reflektiert und urteilsfähig zu handeln und damit demokratische Prozesse verantwortungsvoll mitzugestalten. Gerade angesichts der bedrückenden Thematik sollen so Perspektiven für eine hoffnungsvolle und friedliche Zukunft eröffnet werden.

Montag, 9. März 2026
Einlass 18h und Start 18:30
Hanuschgasse 3/4/1/1046, zweiter Hof, 1010 Wien

Wir freuen uns auf einen informativen Abend mit Melina Sederl.

Im Anschluss gibt es Raum für persönliche Gespräche bei Wein, Wasser und Gebäck.

 

Melina Sederl, MEd, geb. 1999 in Neunkirchen NÖ. Sie hat Deutsch und Geschichte/Politische Bildung auf Lehramt studiert und arbeitet aktuell an einer Wiener Mittelschule.
Sie sammelte Erfahrungen im politikdidaktischen Bereich beim Demokratiezentrum Wien, wo sie bis zum Sommer Workshops zu demokratiepolitischen Themen an Schulen hielt.
In ihrer Masterarbeit im Bereich der Deutschdidaktik beschäftigte sie sich intensiv mit Bildern des Leidens und ihrem Potenzial für Bildungsprozesse.

 

Mag.a Karin Kohn, geb. 1964 in Wien, Kommunikationswissenschafterin,
Präsidentin der ÖKV

 

Wir machen bei unseren Veranstaltungen Fotos, Film- und Tonaufnahmen, mit deren auch späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären.