Führung durch drei Ausstellungen
OPART in der Albertina modern & Albertina „Klassik“
„Flimmernd täuschende Strukturen“
Wir starten in der ALBERTINA modern um 17:00 mit Victor Vasarely & Marc Adrian „Dynamische Raster“ Opart
und setzen in der ALBERTINA „Klassik“ um 18:00 mit Helga Philipp „Bewegungsräume“ Opart fort.
Den Kulturausflug schließen wir ab mit Otto Waalkes „Otto meets Albertina“ _ Neu entdeckte Meisterwerke alles coole Socke.
Mittwoch, 9. September 2026 17h
Treffpunkt 16:45h im Eingangsbereich
Albertina modern
Karlsplatz 5, 1010 Wien
Wir freuen uns auf einen ausführlichen Rundgang mit Mag.art Heidemarie Hohenbüchler, MA.
Für die Führung ersuchen wir um Überweisung
von Euro 20,- auf das Konto
Österreichische Kulturvereinigung
IBAN: AT06 3200 0000 0701 2784
oder bar vor Ort einem ÖKV Team Mitglied zu übergeben!
Danke!
Am Mittwoch ist die ALBERTINA bis 21h geöffnet;)
Für den Eintritt raten wir eine Jahreskarte bzw. eine Bundesmuseen Karte zu kaufen!
Führung Albertina Modern
Victor Vasarely & Marc Adrian „Dynamische Raster“ Opart,
Die Werke der Op-Art sollen die Augen der Betrachter:innen in Bewegung bringen – es ist eine Kunstgattung, die den Sehsinn auf ganz besondere Weise zu fordern versucht, die keine Vorkenntnisse verlangt und spontan erlebbar ist. Mitte der 1960er-Jahre etabliert sie sich in Amerika und Europa. Fasziniert von den physikalischen Gesetzen von Licht und Optik verschreibt eine ganze Künstler:innengeneration sich der Untersuchung optischer Phänomene und der Grundlagen der Wahrnehmung. Zwar gerät die Op-Art über die Jahrzehnte etwas in Vergessenheit, dennoch bleibt sie eine revolutionäre Kunstform, hervorgegangen aus einer revolutionären Zeit.
Im Prinzip verfolgen Victor Vasarely und Marc Adrian dieselbe Idee:
Sie nutzen Rasterstrukturen und geometrische Grundformen als bildnerische Mittel zur Irritation der Wahrnehmung. Beide Künstler begreifen das menschliche Auge und Gehirn als ihre eigentliche „Leinwand“. Ihre Werke sind nicht statisch, sondern entwickeln ihren Reiz erst durch den Akt des Sehens. Der Unterschied liegt im Material und in der Dimensionalität.
Victor Vasarely
Marc Adrian
Führung ALBERTINA „Klassik“
Helga Philipp „Bewegungsräume“ Opart,
einleitende Worte Mag.art. Heidemarie Hohenbüchler
Helga Philipp gilt als eine prägende österreichische Schlüsselfigur zwischen konkreter Kunst, Kinetismus und Op-Art. Als Teil einer Kunstrichtung, die sich von gestischer Malerei abwendet und visuelle Wahrnehmung zum Gegenstand macht, setzt sie mit ihrem Werk einen bewussten Gegenpol zu den expressiven Strömungen der Nachkriegszeit.
Otto Waalkes „Otto meets Albertina“
einleitende Worte Mag.art. Heidemarie Hohenbüchler
Es war Otto Waalkes Wunsch einmal in der Albertina auszustellen.
Zu ihrem 250 Jahresjubiläum ist es soweit, denn er hat zu 12 Werken der graphischen Sammlung der Albertina 12 Faksimile nachgemalt und mit seinen humorvollen Figuren bereichert.
Er hat nicht nur für die Albertina sondern an die 150-200 Gemälde aus der Kunstgeschichte neu interpretiert.
Auszug seines Werkes „Kunst in Sicht“:
Interessanter Fall: Kaum hatten die Impressionisten und ihre
Nachfolger die Farbe befreit, da hat Piet Mondrian sie wieder eingesperrt
in seine recht eckigen Zellen.
Wer hat die Farben denn nun befreit?
Große Frage.
War’s Tizian, war’s Tintoretto?
Was hatte Turner noch in petto?
Nein, Rubens war es keinesfalls, war es womöglich schon Frans Hals?
Was wollte Delacroix erreichen?
War es Monet mit seinen Teichen?
Oder Seurat mit seinen Punkten? ..
Mag.art Heidemarie Hohenbüchler, MA
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