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BuchDonnersTalk _ „Die Wolken von beiden Seiten gesehen“ _ Klemens Renolder und Maria Dippelreiter _ Donnerstag, 10. Dezember 2026 18:30

10 Dezember @ 18:00 - 21:00

BuchDonnersTalk
Das literarische Begegnungsformat in der Österreichischen Kulturvereinigung

 

„Die Wolken von beiden Seiten gesehen“ _ Klemens Renolder

 

Der Wiener Regisseur Felix Tichy recherchiert im Frühjahr 2025 in Pariser Archiven für eine TV-Dokumentation über Franz Schubert.
Nach einem schweren Streit verlässt ihn seine Freundin Sophie. Es geht in diesem Roman um Freundschaft und Erinnerung,
Wahrheit und Konstruktion von Lebensgeschichten, Verlust, künstlerische
Biografien und um die Unschärfe zwischen Realität und Imagination.

Donnerstag, 10. Dezember 2026 18:30
Einlass 18h und Start 18:30
Hanuschgasse 3/4/1/1046
zweiter Hof
1010 Wien

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und somit auf einen spannenden Abend mit  Prof. Dr. Klemens Renoldner und Mag. Maria Dippelreiter.
Am Anschluß gibt es Raum für persönliche Gespräche mit Wasser, Wein und Gebäck.

Zum Autor: Klemens Renoldner, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler;geb. 1953 In Schärding am Inn, studierte Literatur und Musik in Salzburg und Wien, Dr. phil. 1980 mit einer Dissertation über Christa Wolf. Engagements als Dramaturg an Theatern in Österreich, Deutschland und der Schweiz; von 2002-2008 war er Kurator für Literatur und Wissenschaft am Kulturforum der Öst. Botschaft in Berlin, von 2008-2018 Direktor des Stefan-Zweig-Zentrums der Universität Salzburg.

 

Durch den Abend führt Mag. Maria Dippelreiter, Autorin Maria Lehner, Bücherbloggerin _ „Marias Bücherblog“ https://kulturvereinigung.at/category/blog/ und ehem. Vizepräsidentin der ÖKV.

 

Klemens Renoldner: Die Wolken von beiden Seiten gesehen. Roman. ISBN: 978-3-85449-697-7. Sonderzahl:  Wien 2026, 302 S , kartoniert, Paperback

Zum Buch: Der Wiener Regisseur Felix Tichy recherchiert im Frühjahr 2025 in Pariser Archiven für eine TV-Dokumentation über Franz Schubert. Nach einem schweren Streit verlässt ihn seine Freundin Sophie. Dann erreicht ihn ein 22‑seitiger Brief aus Brasilien: Florian Lothar, Hornist und Freund aus früheren Jahren, kündigt darin seinen Suizid an und bittet Felix, bei seiner Trauerfeier eine Rede zu halten, um verbreitete Irrtümer seiner Biografie zu korrigieren. Doch Felix’ Erinnerungen widersprechen vielen der behaupteten Fakten – und es gibt keinerlei Bestätigung für Florians Tod.

Auf der Suche nach Klarheit schreibt Felix Mails, telefoniert, trifft Weggefährten. Die Spur bleibt brüchig, die Wahrheit ungewiss.

Der Roman verbindet eine lineare, in wenigen Wochen ablaufende Handlung mit unterschiedlichen Textsorten: Florians ausuferndem Brief, E‑Mails, Notizen, Traumsequenzen, Gesprächen. Das Ende öffnet sich filmisch als Entwurf für ein Drehbuch. Es geht um Freundschaft und Erinnerung, Wahrheit und Konstruktion von Lebensgeschichten, Verlust, künstlerische Biografien und um die Unschärfe zwischen Realität und Imagination.

 

 

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen durch die Veranstalter oder von ihnen beauftragten Personen zu, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen.
Wenn Sie das nicht möchten, geben Sie das bitte vor Beginn der Veranstaltung einem Repräsentanten bzw. einer Repräsentantin der ÖKV bekannt!

Details

  • Datum: 10 Dezember
  • Zeit:
    18:00 - 21:00
  • Veranstaltungskategorie:

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