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Vom Völkermanifest bis Locarno. Versuche einer Neuordnung in Mittel-und Osteuropa 1918 -1925. 100 Jahre Pariser Friedensverträge.

ÖKV Förderkreis

2020-01-21
 

Jakub Forst-Battaglia Vortrag ÖKVVor vollem Haus und prominenten Gästen zeichnete Jakub Forst-Battaglia zum Auftakt des heurigen Veranstaltungsprogrammes ein lebendiges Tableau der Situation in Europa nach dem verheerenden Ersten Weltkrieg: Millionen von Toten, verwüstete Landstriche, Zusammenbruch der alten Strukturen. Auf der Basis des schwammigen Prinzips des Selbstbestimmungsrechts  der Völker, welches aber oft den Realitäten nicht standhielt, wollten die Siegermächten eine neue Ordnung, einen dauerhaften Frieden schaffen. Ursprünglich dachte man nicht an eine Zerschlagung der Doppelmonarchie, doch die zentrifugalen Kräfte bewirkten schließlich das Ende Österreich-Ungarns. Österreich schrumpfte zum Kleinstaat, Ungarn verlor zwei Drittel seines Territoriums, Deutschland verlor seine Gebiete im Osten und musste enorme Reparationsleistungen akzeptieren. Der entbrannte  Nationalismus führte schließlich in den Zweiten Weltkrieg.

Zahlreiche Fragen an den Redner wurden in der anschließenden Diskussion ebenso wie - nach dem offiziellen Teil - in bilateralen Gesprächen bei einem Glas Wien gestellt und beantwortet.

Bilder: Michael Dippelreiter
Text: Christian Prosl

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