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ÖKV Kongressband zu "1968" im Palais Epstein präsentiert

ÖKV Förderkreis

2018-09-06
 

In Kooperation mit dem Österreichischen Parlament wurde am 4.September im Palais Epstein der Kulturkongress-Sammelband 2017 präsentiert. Das Werk unter dem Titel “1968 in Österreich: Aufbruch und Scheitern?” versucht sowohl subjektive Eindrücke der Ereignisse um 1968 gegenüberzustellen als auch Fakten aus zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen, Kunst und Kultur zu vermitteln und auf diesem Weg im Gedenkjahr den Diskurs anzuregen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Nationalratsabgeordneten Mag. Wolfgang Gerstl mit einem Überblick über die historischen Ereignisse rund um den Globus und einer pointierten Interpretation von 1968 in Österreich. Es folgten dankende Worte des Präsidenten der Österreichischen Kulturvereinigung, Dr. Christian Prosl, sowie ein Blick von der Vergangenheit in die Gegenwart: Was ist geblieben vom Paradigmenwechsel, der gesellschaftspolitischen Liberalisierung, aber auch der antikapitalistischen Attitüde? Und handelt es sich bei den jüngsten politischen Entwicklungen um Korrekturen oder ist das Pendel im Begriff, in die Gegenrichtung zu schwingen?

Im Hauptteil der Veranstaltung präsentierten die Herausgeber des Kongressbandes Vizepräsidentin Mag. MinR Maria Dippelreiter und Prof. Dr. Michael Dippelreiter die Beiträge im Sammelband, welche nicht nur die große Bandbreite an Einschätzungen bezüglich der Signifikanz von 1968 in Österreich aufzeigen, sondern auch das weite Feld an unterschiedlichen normativen Urteilen über dessen Folgen verdeutlichen. Der Abend endete mit angeregten Gesprächen bei einem Glas Wein in der Beletage des Palais.

Der Kongressband “1968 in Österreich: Aufbruch und Scheitern?” ist im Wieser Verlag erschienen und unter anderem online sowie in der Buchhandlung beim Augarten erhältlich.

Text: Tobias Salfellner
Fotos: Irene Wilcek

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