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SUMMARY:Tagung _ Künstlerische Praxen der Vergegenwärtigung _ Institut für Germanistik Uni Klagenfurt und IÖK
DESCRIPTION: \nGerade\, um das Empfinden des Lebens wiederherzustellen\, um die Dinge zu fühlen\, um den Stein steinern zu machen\, existiert das\, was man Kunst nennt. Ziel der Kunst ist es\, ein Empfinden des Gegenstands zu vermitteln\, als Sehen\, und nicht als Wiedererkennen; das Verfahren der Kunst ist das Verfahren der ›Verfremdung‹ der Dinge und das Verfahren der erschwerten Form\, ein Verfahren\, das die Schwierigkeit und Länge der Wahrnehmung steigert\, denn der Wahrnehmungsprozeß ist in der Kunst Selbstzweck und muß verlängert werden; die Kunst ist ein Mittel\, das Machen einer Sache zu erleben; das Gemachte hingegen ist in der Kunst unwichtig. Šklovskij 1969\, 15\n62. St. Pöltner Literaturtagung\n\n\n\nDonnerstag\, 16. November ab 12hundFreitag\, 17. November 2023 9h bis 21hBildungshaus St. Hippolyt\, St. Pölten / Niederösterreich \n\nTagungsgebühr Euro 120\,- mit Unterkunft und VerpflegungRegiebeitrag Euro 20\,- bei Selbstversorgung \n\nInformationen und Anmeldung:Birgit Dörfl\, Institut für Österreichkunde Tel./Fax: *43/1/512 79 32\,E-Mail: ioek.wirtschaftsgeschichte@univie.ac.at \nVeranstalter: Institut für Germanistik\, Abt. für Fachdidaktik\, Universität Klagenfurt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Österreichkunde Wissenschaftliche Leitung: Nicola Mitterer\, Hajnalka Nagy\, beide Universität Klagenfurt\, und Dieter Merlin\, Universität Wien \n\n\n  \n\n\n\n\nPROGRAMM\nDonnerstag\, 16. November 2023 ab 12h Anreise und Registrierung \n13:00  Vergegenwärtigung in Literatur\, Medien und Unterricht _ Nicola Mitterer\, Hajnalka Nagy _Universität Klagenfurt\, Dieter Merlin _Universität Wien13.30  Gegenwärtigkeit. Annäherungen aus der Sicht der Philosophie Volker Munz\, Martin Weiß _Universität Klagenfurt14:30  Wildnis Schreiben. Vergegenwärtigung im Nature Writing und in Adalbert Stifters „Der Hochwald“ Jan Röhnert _Technische Universität Braunschweig15:30  Bilder von Anderen im Roman „Gehen\, ging\, gegangen“ und in seiner literaturdidaktischen Rezeption  Nicole Masanek _Universität Trier16:30  Pause17:00  Erinnerungstexte in der poetischen Mündlichkeit des Spoken Word als Movens der Selbstverortung  Petra Anders _ Humboldt-Universität zu Berlin)18:00  Abendessen19:00  Lesung mit Jan Röhnert \n\n\n \n\n\nFreitag\, 17. November 2023 \n9:30  Zeit ist eine Blume. Zeit und Zeitphänomene in der (erzählenden) Sachliteratur für Kinder und Jugendliche  Marlene Zöhrer _PH Steiermark10:30  Pause11:00  Langsame Bilder(Bücher) – verbale und ästhetische Zugänge zu ausgewählten Bilderbüchern Bettina Uhlig _ Universität Hildesheim\, Gabriele Lieber _ Fachhochschule Nordwestschweiz12:00  Mittagessen13:30  Unsterbliche Medusa. Intermediale Vergegenwärtigungen einer mythologischen Frauenfigur. Sabrina Gärtner _ Universität Klagenfurt14:30  Verkörperte Vergegenwärtigung: Das Theater als Medium der (Ko-)Präsenz  Romana Weiershausen _ Universität des Saarlandes 15:30  Pause16:00  Bildphänomenologie und Filmbildung Bettina Henzler _ Universität Bremen17:30  Abendessen19:00  Filmgespräch zu HIGH LIFE von Claire Denis _ Moderation Dieter Merlin\, Universität Wien \n\n\n\n\n\n\n„Vergegenwärtigung“ soll in dieser Tagung in unterschiedlichen Bedeutungsdimensionen des Wortes relevant werden. Einerseits ist damit eine erhöhte „Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment“ (Marc Brookhuis) gemeint – eine Fähigkeit\, die im schnelllebigen und hektischen Alltag immer mehr verlorenzugehen schein. Während man sich als Erwachsener nur mühsam einen Zugang zum Augenblick erschließen muss\, wird gerade Kindern und Jugendlichen oft nachgesagt\, sie würden von Natur aus nur im Jetzt leben\, denn sie müssten unsere kulturalisierte Zeitstruktur überhaupt erst erlernen. Literatur und Kunst mit ihren ästhetischen Verfahren der Verlangsamung\, der Versinnbildlichung und der Desautomatisierung und somit Intensivierung der Wahrnehmung haben jedoch das Potential\, unmittelbares Erleben und die eigene Gegenwärtigkeit sichtbar und auch sinnhaft werden zu lassen. Andererseits verstehen wir unter Vergegenwärtigung gerade auch eine Art Gegenbewegung\, nämlich die Reflexion über bereits Erfahrens und Vergangenes\, die dem Subjekt erlaubt\, sich selbst nicht nur im Hier und Jetzt\, sondern eben in einer individuell erlebten\, aber auch kollektiv gerahmten Vergangenheit zu verorten und sich der Gewordenheit der jeweiligen Gegenwart bewusst zu werden. \nDie Tagung fragt in diesem Sinne danach\, wie Prozesse des Wahrnehmens\, Erlebens und Erinnerns im Modus des Literarischen (bzw. Medienästhetischen) greif- und sichtbar gemacht werden können. Dies betrifft ohne Zweifel poetologische Bausteine und Verfahren aus erzählenden\, lyrischen und dramatischen Textsorten\, wobei im Kontext der hier entwickelten Fragestellungen vor allem deren spezifisches Zusammenwirken – jenseits der traditionellen Gattungsgrenzen – von Interesse und Belang sein dürfte. Gerade im Vergleich der Literatur mit anderen bildbasierten Medien wie Film oder Text-Bild- Narrativen erscheint die Frage nach der besonderen Leistungsfähigkeit der Literatur und deren Sprachlichkeit interessant. So tun sich im Kontext dieser Fragerichtungen auch literatur- und mediengeschichtliche Perspektiven auf. \nLiteraturMarc Brookhuis (2017): Mindfulness: Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment. Independently published.Viktor Šklovskij (1969): Die Kunst als Verfahren. In: Texte der russischen Formalisten. Band I: Texte zur allgemeinen Literaturtheorie und zur Theorie der Prosa. Herausgegeben von Jurij Striedter. München\, S. 2-35. \n\n\n\nWir machen bei unseren Veranstaltungen Fotos\, Film- und Tonaufnahmen\, mit deren auch späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären. \n			\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n				\n					Bitte aktiviere JavaScript in deinem Browser\, um dieses Formular fertigzustellen.Bitte aktiviere JavaScript in deinem Browser\, um dieses Formular fertigzustellen.NameEmail *VeranstaltungSubmit
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LOCATION:St. Hippolyt in St. Pöten\, Eybnerstraße 5\, St. Pölten\, Niederösterreich\, 3100\, Österreich
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