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Aus der Überfülle eines mitten in der Welt stehenden vergeistigten Lebens

ÖKV Förderkreis

2019-02-05
 

Mit dem Saal der Österreichischen Kulturvereinigung ist es wie mit den Krautfleckerln der Tante Jolesch, deren Geheimnis in der Begrenztheit der Ressource liegt. Am 4. Februar 2019 jedoch wäre es untertrieben, den Saal bloß als "vollbesetzt" zu bezeichnen: An die 100 Menschen wurden gezählt.

Gregor Ulrich Henckel-Donnersmarck in der ÖKVDer Altabt des Zisterzienserstifts Heiligenkreuz, Gregor Ulrich Henckel-Donnersmarck, ad personam "Spediteur Gottes", ist ein wenig älter als die Österreichische Kulturvereinigung selbst. Aus der Überfülle eines mitten in der Welt stehenden vergeistigten Lebens wurde berichtet. Daten, Fakten, Anekdoten und tiefe Weisheiten wurden uns zuteil. Unser aller Dank gilt ihm, gilt Herrn DI Heinz Chladek für die lebendige Moderation und allen unseren Gästen. Wenn man von einigen sagen kann, sie haben (mangels Sitzgelegenheiten) den Abend "durchgestanden", so ist das sicherlich höchst positiv gemeint.

Die charismatische Persönlichkeit und die Lebensgeschichte des Altabts haben uns Zeit und Ort vergessen lassen. Es ging um Wurzeln in einer schlesischen Adelsfamilie und um das "Mitten-in-der-Welt-Sein" nach der Ausbildung an der Hochschule für Welthandel und um die Karriere bei einer internationalen Speditionsfirma. Als er im Alter von 34 Jahren ins Zisterzienserkloster Stift Heiligenkreuz mit seiner philosophisch-theologischen Hochschule eintrat, dann deshalb, um auch seinem spirituellen Sein Platz zu geben. In weiteren Stationen wird trefflich die Verbindung aus Dienst an Gott und einem Schaffen im durchaus (wirtschafts-)weltlichen Sinn sichtbar. Das hochinteressierte Publikum hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und – wie immer – auch noch nachfolgend im bilateralen Gespräch, eine faszinierende Persönlichkeit kennenzulernen und das Buch "Spediteur Gottes", bereitgestellt durch unsere Buchhandlung Am Augarten, käuflich zu erwerben.

Dies war ein gelungener Auftakt eines spannenden Kulturjahres in unseren Räumlichkeiten!

Text und Bilder: Maria Dippelreiter

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