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Sarajewo Update

2016-10-11
 
Konferenz über die Stellung der Religionen in den Verfassungen

Im  Rahmen des Österreichisch-Bosnisch-Herzegowinischen Kulturjahrs 2016 fand am 28. und 29. September 2016 in 
der prominenten Gazi Husrev-bey Bibliothek in Sarajewo eine hochkarätige Konferenz über "State and Religions in Bosnia and Herzegovina and Austria: A Legal Framework for Islam in a European Context" statt, die vom BMEIA, der Österreichischen Botschaft Sarajewo, der Islamischen Glaubensgemeinschaft in BiH und der ÖKV (Wien und Regionalbüro Sarajewo) vorbereitet worden war.
 
 
 
Bosnien-Herzegowina als Vorbild?

 
Ziel der Konferenz war ein Gedankenaustausch über die Stellung der Religionen in den Verfassungen Österreichs und Bosnien-Herzegowinas. Da sich  der Islam in BiH ausdrücklich zur Verfassung und zur Trennung von Religion und Staat bekennt, stellt sich die Frage, ob und inwieweit das BiH-Modell auch für andere europäische Staaten als Vorbild dienen könnte. Die islamisch-theologische Fakultät in Sarajewo ist die älteste islamische Fakultät Europas.
 
 
Großes Interesse aus Europa
 
Die Konferenz wurde mit einem Grußwort (Video-Message) von AM Sebastian Kurz und einem Festvortrag von Reisu-l-Ulema Husein Ef. Kavazovic, dem Groß-Mufti von Sarajewo, in Anwesenheit von Vertretern der Katholischen und Orthodoxen Kirche sowie der Jüdischen Gemeinde in BiH eröffnet. Unter den weiteren Teilnehmern befanden sich bosnisch-herzegowinische und österreichische Experten sowie Vertreter der EU-Kommission und des Europarats.
 
Das ausführliche Programm der Konferenz steht hier zum Download bereit. Die Ergebnisse der Konferenz werden veröffentlicht werden. 
 
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