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Österreich und Europa in der sogenannten Zwischenkriegszeit

ÖKV Förderkreis

2021-10-06
 

Im vollbesetzten Vortragssaal der Österreichischen Kulturvereinigung gelang es Michael Gehler in einer Stunde in einem beeindruckenden „Parforce-Ritt“ dem Publikum die Entwicklung Österreichs, eingebettet in die europäische Entwicklung, in der sogenannten Zwischenkriegszeit 1918 – 1938 näherzubringen. Nachdem die Siegermächte einen Anschluss Österreichs an Deutschland verboten hatten, lavierten die aufeinanderfolgenden österreichischen Regierungen  zwischen der auferlegten Selbstständigkeit und den Versuchen, in Mitteleuropa Österreichs Stellung zu behaupten, zunächst mit Mussolinis Hilfe, dann auch mit Unterstützung von Ungarn, immer im Gegensatz zur Kleinen Entente, und ohne Billigung der Siegermächte. Die innere Zerrissenheit des Landes wie etwa die Absetzbewegungen einiger Bundesländer von Österreich weg, sowie der politische und wirtschaftliche Druck Nazi-Deutschlands führten schließlich zum Finis Austriae im März 1938.

Nach kräftigem Applaus antwortete Univ. Prof. Gehler anschließend auf zahlreiche Fragen aus der Hörerschaft.

Text: C. Prosl
Bilder: F. Wilcek, M. Dippelreiter

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