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mobilkom austria award 08

Atelier Sarajewo
In Kooperation mit dem ZOOM Kindermuseum in Wien initiierte die Österreichische Kulturvereinigung durch ihre Initiative Osteuropa ( inos) 2005 das Kinder-Friedensprojekt "Atelier Sarajewo". Ziel des Projekts war es, einen selbstbewussten, offenen und rücksichtsvollen Umgang der Kinder mit anderen ethnischen Gruppen zu fördern und damit gesellschaftliche Grenzen in Bosnien zu überwinden. Im "Atelier Sarajewo" stellten junge Künstler Fragen zu bestimmten Themen und regten die Kinder an, sich dazu künstlerisch auszudrücken. Kinder aller ethnischen Gruppen der Stadt befassten sich spielerisch und kindgerecht mit der friedlichen, selbstbewussten Gestaltung des Zusammenlebens. Vermittelt wurden die Akzeptanz der gesellschaftlichen Vielfalt, die Entwicklung sozialer Kompetenz und der Mut zur Kommunikation. Gemeinsam gewannen die Kinder Erkenntnisse und lernten Regeln für das friedliche Miteinander und integrierten beides ganz selbstverständlich in ihr Verhalten und in ihre Einstellungen den anderen gegenüber.

Das "Atelier Sarajewo" fand zwischen 2005 und 2009 insgesamt fünf Mal statt und wurde ein vielseits beachteter Erfolg der Österreichischen Kulturvereinigung. Im Jahr 2008 erhielt das "Atelier Sarajewo" den mobilkom austria award 08, der vom ehemaligen UN-Generalsekretär und Friedensnobelpreisträger Kofi Annan gemeinsam mit Boris Nemsic, dem damaligen CEO mobilkom austria und Telekom Austria Group, überreicht wurde.


Kofi Annan und Boris Nemsic überreichen Projekleiterin Katharina Stockinger den Preis

"Ich freue mich sehr, dass Atelier Sarajewo so eindeutig gewonnen hat", sagte Boris Nemsic, CEO mobilkom austria und Telekom Austria Group, "Der spielerische Umgang mit den Folgen des Krieges, die hoffnungsvolle Zielgruppe der Kinder und die Ausrichtung des Projektes auf einen längeren Zeitpunkt gab nach überwiegender Meinung der Jury den Ausschlag für das Siegerprojekt."

Der Jury gehörten neben Dr. Boris Nemsic, First Lady Margit Fischer, der ehemalige Vizekanzler und Außenminister Dr. Alois Mock, der Botschafter Österreichs bei der OECD Dr. Wolfgang Petritsch, der Korrespondent des ORF in Belgrad Mag. Christian Wehrschütz und der Leiter des NPO-Instituts an der WU Wien MMag. Dr. Christian Schober an.

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